Rund drei Viertel der Logistikunternehmen sehen laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom die Digitalisierung als große Herausforderung. Doch wie kann Digitalisierung als Chance im Alltag konkret aussehen? Fakt ist, dass Logistik-Start-ups frischen Wind in die Branche bringen. Das klassische Berufsbild des Disponenten und sein Arbeitsumfeld verändern sich. Der Anwendungsfall einer Spedition in Bayern verdeutlicht, welchen Wandel die Branche durchläuft.

Loadfox unterstützt Ladungsvergabe

Das Münchner Start-up Loadfox, das sich selbst gern als Mitfahrzentrale für Fracht beschreibt, hat eine Onlineplattform für ein bekanntes Problem der Logistik entwickelt: ungenutzte LKW-Kapazitäten. Ein intelligenter Algorithmus schlägt Disponenten Ladungskombinationen vor. Gleichzeitig bietet die Plattform die Chance, in Zeiten der Laderaumknappheit, ein zuverlässiges Frachtführer-Netzwerk aufzubauen. „Seit Ende 2017 gibt es die Möglichkeit, Loadfox exklusiv innerhalb seines vertrauten Netzwerks zu nutzen, quasi als Netzwerk im Netzwerk“, berichtet Maximilian Rabl, CEO von Loadfox. Zusätzlich können User weiterhin für alle Partner sichtbar Ladungen einstellen, weitergeben oder Touren buchen. „Wir unterstützen somit die Ladungsvergabe innerhalb einer solchen Gruppe, bestehend aus Gebietsspeditionen eines großen deutschen OEMs“, erklärt Rabl.

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