Er hätte Uber Freight schon viel früher in Deutschland oder Zentraleuropa erwartet, zeigt sich Matthias Hanke, Partner beim Beratungsunternehmen Roland Berger, wenig überrascht über den Uber-Einstieg in Deutschland.  Denn „Uber hat die Größe und das Gewicht, sein Produkt auf Europa zu übertragen.“ Die Herausforderung wird sein, sich gegen Platzhirsche wie beispiels­weise die Frachtenbörse Timocom zu behaupten. „Gegen die muss sich Uber erst mal warmlaufen.“

Hanke glaubt, dass Uber die Prozesse einer Frachtenbörse im Vergleich zu bestehenden Anbietern deutlich vereinfachen kann. Dennoch sei Vorsicht geboten: „Diese Plattform kann schon eine Gefahr für kleine und mittelständische Spediteure sein, die selbst in das Fahrgeschäft eintreten. Der Haulier rutscht in der Wertschöpfungskette quasi eine Stufe ab“, erklärt er.

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